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Erntedank in Sinnersdorf
Am Sonntag, dem 27. September, fand in Sinnersdorf das traditionelle Erntedankfest statt. Bei traumhaft schönem Wetter kamen zahlreiche Besucherinnen und Besucher zusammen, um gemeinsam für die Gaben der Natur und die eingebrachte Ernte zu danken.
Die festliche Atmosphäre und der strahlende Sonnenschein boten den passenden Rahmen für die Feier und trugen zu einem besonders schönen Festtag bei.
Zu Beginn des Festes wurde der neue Pfarrer, Dr. Richard Geier, vom Pfarrgemeinderat sowie vom Bürgermeister und vom Gemeinderat herzlich willkommen geheißen. Auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und Mitglieder der Sinnersdorfer Vereine waren gekommen, um gemeinsam mit der Pfarrgemeinde die Erntedankmesse zu feiern.
Ein besonderer Höhepunkt war der Beitrag der Kinder, die verschiedene Erntegaben zum festlich gestalteten Altar brachten. Im Anschluss an die Messfeier lud die Pfarrgemeinde zu einer Agape ein. Dabei bot sich den Anwesenden auch die Gelegenheit, persönlich mit dem neuen Pfarrer ins Gespräch zu kommen und ihn näher kennenzulernen.
Musikalisch wurde die Erntedankmesse vom Sinnersdorfer Chor gestaltet, der mit der „St. Margarethner Messe“ für einen feierlichen und stimmungsvollen Rahmen sorgte.
So wurde das Erntedankfest zu einem rundum gelungenen Tag, den zahlreiche Besucherinnen und Besucher bei herrlichem Wetter und in guter Gemeinschaft genießen konnten.








Das etwa 300 Einwohner zählende Sinnersdorf in der Steiermark liegt am Fuße des 1743 m hohen Wechselgebirges, dem Abschluss der Alpen im Osten, am Oberlauf der Pinka. Der Ort liegt im Gemeindegebiet Pinggau, in dem rund 3000 Menschen leben.
Sinnersdorf erreicht man mit dem Auto von Wien aus nach einer guten Stunde über die Südautobahn (A 2), Abfahrt Pinggau - Friedberg Richtung Oberwart.
In der ehemaligen Textilfabrik wird jetzt Tiefkühlkost erzeugt . Darüber hinaus gibt es eine Stierzuchtstation, einen Viehhändler und eine Schlosserei. Einige Bauern produzieren trotz schwieriger Begleitumstände (Preisverfall für landwirtschaftliche Produkte, steigende Produktionskosten usw.), nicht nur Lebensmittel, sondern sorgen auch für die Erhaltung der Landschaft. Die meisten Bewohner haben ihren Arbeitsplatz außerhalb von Sinnersdorf; viele sind auch Wochenpendler in Wien.
Vor allem gibt es hier gastfreundliche und fröhliche Menschen, die fast alle in mindestens einem der vier mitgliederstarken Vereine Freiwillige Feuerwehr, Eisschützenverein, Fußballclub und Wanderclub integriert sind bzw. in irgend einer Form mitarbeiten.